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Schmartli

Motorbremswirkung - Serienstreuung?

Empfohlene Beiträge

Frage an die Techniker:

 

Kann es Unterschiede von der Wirkung der Motorenbremse her geben?

 

- Ich fahre jeden Morgen eine starke Strasse, 30-iger Zone, mit meinem Smart (Bj. 2006, 700 ccm) im 2. Gang herunter und muss zwischendurch immer wieder mal auf die Bremse treten, damit ich nicht zu schnell werde.

 

- Nun hatte ich letzten Freitag einen Ersatzwagen, da meiner im Service war. Das Modell welches ich hatte war auch mit Glasdach, Jg. 2004. Genaueres weiss ich nicht, betr. PS oder so. Hatte aber bestimmt auch schon 700 ccm. Nun, die gleiche Strasse, 2. Gang: Ich musste Gas geben, damit ich die 30 halten konnte! :o Wie geht das denn? Kann es sein, dass es so grosse Serienstreuungen betr. Motorbremsung gibt? Ok, meiner hat mehr drin: Sitzheizung, elektr. Spiegel... Aber die sind ja kaum so schwer, dass die mich derart runterziehen.

 

Hat jemand eine Erklärung dafür? Muss ich mir bereits Sorgen machen?

 

Danke und Gruss

Schmartli

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Also wenn Deiner "mehr" drin hat, kann es nicht sein dass er höher dreht. Ich hätte lieber, sofern Du die Möglichkeit gehabt hättest, die Drehzahl beider Motoren verglichen. Beim cdi weiß ich, dass Mitte 2005 die Getriebeübersetzung verändert wurde. Da Du aber einen Benziner fährst, kann ich es nicht sagen aber wenn wirklich auch beim Benziner zwischen 2004 und 2006 eine andere Übersetzung reingekommen ist, dann könnte es schon eine Auswirkung drauf haben. Denn andere Übersetzung muss man bei gleicher Geschwindigkeit entweder mehr oder weniger Gas geben. Wichtiger wäre es mal die Drehzahle bei der Geschwindigkeit zu vergleichen, dann kann man mehr daraus schließen.

 

 


Adda,

Martin

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Es könnte sein, dass der Ersatzwagen eine Weile stand,

und eine Bremse fest war.

-----------------

Spritmonitor.deSuper, nicht Diesel :D

signatur_smart2.jpg

 


signatur_rinchen.jpg

Spritmonitor.deSuper, nicht Diesel!

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Quote:

Am 26.03.2007 um 12:18 Uhr hat funny_flagie geschrieben:
Also wenn Deiner "mehr" drin hat, kann es nicht sein dass er höher dreht. Ich hätte lieber, sofern Du die Möglichkeit gehabt hättest, die Drehzahl beider Motoren verglichen. Beim cdi weiß ich, dass Mitte 2005 die Getriebeübersetzung verändert wurde. Da Du aber einen Benziner fährst, kann ich es nicht sagen aber wenn wirklich auch beim Benziner zwischen 2004 und 2006 eine andere Übersetzung reingekommen ist, dann könnte es schon eine Auswirkung drauf haben. Denn andere Übersetzung muss man bei gleicher Geschwindigkeit entweder mehr oder weniger Gas geben. Wichtiger wäre es mal die Drehzahle bei der Geschwindigkeit zu vergleichen, dann kann man mehr daraus schließen.

 

Aha, das könnte es sein! Leider hatte der Ersatzwagen nicht einmal einen Drehzahlmesser drin!

Aber diese Antwort scheint mir sehr plausibel. Die Motorbremskraft vom Modell 2006 ist leider mehr als schwach! Aber was solls...

 

[ Diese Nachricht wurde editiert von Schmartli am 26.03.2007 um 14:06 Uhr ]

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die Frage ist nun, weiss jemand genau, ob das mit der Getriebeübersetzung der versch. Baujahre so ist? :roll:

 

 

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@ Schmartli:

Oder wärst Du die Straße normalerweise nach 'nem Kaltstart und Dein Ersatzwagen war zufällig betriebswarm? Da die Leerlaufdrehzahl bei Benzinmotoren in der Kaltlaufphase normalerweise etwas erhöht ist, sollte er mit kaltem Motor auch etwas besser bergab laufen...

 

Gruß

Salzfisch

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signatur71dl.jpg

Smart CDI, Ez 06/2001, 113.xxx km, Durchschnittsverbrauch 4,1 l/100 km

 


eeaj7s4f.jpg

Smart CDI (RPF), Ez 06/2001, 338.xxx km, Durchschnittsverbrauch 3,9 l/100 km

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nein, die Klimaanlage war nicht an. Bis zu dieser Strasse sind es ca. 30 Kilometer. Auch mit meinem Wagen immer ... :roll:

 

Muss wohl doch die Übersetzung sein.

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Deiner hat bestimmt weniger Kompression und geht langsam kaputt. Würde auch erklären warum der Leihwagen eine bessere Motorbremse hat. :-D ;-)

-----------------

Wer früher stirbt ist länger Tod

 


WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOD

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    • Moin, sehr geehrter W124-Cabrio, sehr geehrte Forengemeinde !   Ich setze mal vorraus, daß der Dieselkraftstoff (als solcher), die Filter und die Batterie "i.O." sind !   Zu "meiner Startprozedur" an den zwei hier vorhandenen 450er cdi (1x 2005, 1x 2006): Fußbremse treten, Schlüssel auf Position "1", Wählhebel auf "N". Dann "lauschen" und "schauen".   "Lauschen" auf das typische leise Surren der Dieselkraftstoffvorförderpumpe (im Tank im Zwischenboden unter dem Beifahrersitz), bis dieses eben wieder "aus" ist. Ich gehe dann davon aus, daß sich der erforderliche Vorförderdruck für die Hochduckpumpe(HDP) aufgebaut hat und auch an der HDP zur Verfügung steht.   "Schauen" (gleichzeitig zum lauschen) ins "Cockpit" zu den Kontroll-Lämpchen. Hier zu den üblichen, die angehen zum "Selbst-Test" (ABS/ESP/Airbag) und insbesondere zur "Vorglühkontrollleuchte". Wenn die dann ausgehen, Schlüssel weiterdrehen auf Position "2". Sich freuen, daß der Motor nach wenigen KW-Umdrehungen willig seine Arbeit aufnimmt. So ähnlich steht es auch in der Bedienungsanleitung. Bei mäßigem oder strengem Frost lasse ich auch schon mal 2x Vorglühen zum ersten Startversuch.   So, bis hier habe ich eigene Erfahrungen. Hat auf beiden Fahrzeugen so problemlos funktioniert, ganzjährig seit 16/17 Jahren und bei beiden deutlich über 200k KM. Dieselmotoren sind m.M.n. für häufigen Gebrauch und Langstrecken (Motor sollte warm werden/Betriebstemperatur, auch über längere Zeit) eher geeignet.   "Abgasrückführsystem" / AGR. Aus Gründen der Schadstoffverringerung bekommt der Motor einen Teil seiner eigenen Abgase (Exkremente) über das im Ansaugtrakt befindliche AGR-Ventil wieder zugeführt. Wie man sich das schon vorstellen kann, ist das (auch der Technik) nicht besonders "lecker" und kann in Verbindung mit ebenfalls aus der Kurbelgehäueentlüftung stammenden Öldämpfen, die auch auf der Ansaugseite zugeführt werden zu "Übelständen" führen. Dann verdreckt/verölt der Ansaugtrakt und im AGR werden dem dann noch Rußpartikel zugegeben, was das AGR und den Ansaug- bzw. Drucktrakt "vollschmoddert"/verkokt. Reinigung: Ich baue das AGR dazu aus und zerlege es vollständig, reinige es vollständig und baue es wieder ein. (Einfach nur den "Stecker" ziehen bringt wohl nix, weil das Motormangementsystem merkt das und geht in den Notlauf). Es gibt elektronische Simulatoren und Verschlußmöglichkeiten (funktionieren auch wohl...), die sind aber "Illegal" und die Betriebserlaubnis erlischt, weil die Abgasklasse nicht mehr stimmt.....   Zum Testen, ob die Startunwilligkeit an eben dem AGR liegt, kann man den Schlauch zwischen AGR und Ansaugbrücke lösen und zur Seite drehen (das meinte wohl Funman).     Beim Startvorgang (und dem Anliegen des Vorförderdruckes) bringt die Hochdruckpumpe (HDP) den Druck im Rail auf den erforderlichen Wert, daß über die Steuerung dann über die Injektoren der Dieselkraftstoff zum richtigen Zeitpunkt in die einzelnen Zylinder mit hohem Druck/feinstzerstäubt eingespritzt wird. Dieser erforderliche Druck liegt meiner Kenntnis nach bei mehreren 100 bar. Dazu wird dem Motorsteuergerät über einen Raildrucksensor mitgeteilt, wie hoch der Druck ist. Erst bei entsprechender Drucklage wird überhaupt eingespritzt. Nun gibt es aber mehrere Möglichkeiten, daß die HDP den erforderlichen "Hochdruck" (bei den KW-Umdrehungszahlen, die der elektrische Anlasser erreichen kann) nicht erreicht: Undichtigkeiten an/in der HDP: Wenn äußerlich, das tropft oder gar "pieselt" es. Einer oder mehrere Injektoren können (innerlich) so weit verschlissen oder sonstwie beschädigt sein, dass die Dieselleckölmenge/Rücklaufmenge in Relation zu den geringen Volumina, die die HDP verdichtet, zu groß ist und deshalb der erforderliche Druck zum Einspritzen nicht erreicht wird. Dazu kann man die Rücklaufmengen an den Injektoren messen. (Wenn stark ungleich /z.B. 1 "Ausreißer" , könnte/dürfte hier der Fehler liegen). (Das meinte wohl auch Funman).   Das der Motor unter Zugabe von "Starthilfespray" startet und funktioniert, kann in diese Richtungen deuten.   Beide Prüfmöglichkeiten sind ja nun nicht sooo aufwendig. Es dürfte zur Rücklaufmengenmessung auch einiges im Forum und im www stehen (auch mit Bildern, Filmchen und Anleitungen). Es gibt auch spezialisierte Firmen, die ältere Injektoren prüfen/aufarbeiten können /wenn es denn an denen liegt.   Ich hatte diese "Herausforderungen" so (noch) nicht. AGR-Reinigung sehr wohl.   So, ich hoffe, daß ich nicht zu ausführlich war und wünsche viel Erfolg und verbleibe mit freundlichen Grüßen     hedwig  
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